Einleitung

Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von Displays ist ein entscheidender Faktor für die zuverlässige Funktion elektronischer Systeme – besonders in Anwendungen wie Automobiltechnik, Medizintechnik, Industrieelektronik oder Luftfahrt. Displays fungieren nicht nur als Empfänger von elektromagnetischen Störungen (EMS), sondern auch als mögliche Störquellen. Mangelnde EMV-Massnahmen können zu Fehlfunktionen, Datenverlust oder Totalausfällen führen.

Typische Probleme

Typische EMV-Probleme bei Displays:

  • Störabstrahlung (Emissionen)
    LCD-, OLED- und TFT-Displays, insbesondere mit einem CTP erzeugen hochfrequente Signale durch Signalleitungen oder dem Touchcontroller.
  • Störfestigkeit (Immunität)
    Displays sind empfindlich gegenüber Störungen aus der Umgebung z.B. HF-Quellen, Netzteile, Mobilfunk, oder andere Elektronikkomponenten.
  • Kopplungen
    Über Kabel oder unzureichend abgeschirmte Gehäuse können Störungen leicht einkoppeln oder abgestrahlt werden.

 

 

 

 

Einflussfaktoren

Es können einige Faktoren auf die EMV-Eigenschaft Auswirkungen haben:

  • Leiterplattenlayout
    Schlechte Masseführung, lange Signalleitungen oder fehlende Impedanz Anpassungen
  • Kabel und Steckverbinder
    Ungeschirmte oder schlecht konfektionierte Leitungen können wie Antennen wirken
  • Touch-Technologie
    Kapazitive Touchsensoren benötigen empfindliche analoge Frontends und sind daher besonders störanfällig
    (Guard/sens Leitungen sprechen mit Techniker für Erweiterung)

Massnamen zur Optimierung

Einige Massnamen können zur Optimierung von EMV ergriffen werden:

  • Schirmung
    Es können geschirmte Kabel, Ferrite, leitfähige Folien oder Metallgehäuse dabei helfen
  • Filterung
    RC-/LC-Filter, ESD-Schutzbausteine und EMV-Schutzdioden an Ein- und Ausgängen
  • Layout-Optimierung
    Kürzere Leitungswege, durchgängige Masseflächen und differenzielle Signalführung

Einleitung

Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von Displays ist ein entscheidender Faktor für die zuverlässige Funktion elektronischer Systeme – besonders in Anwendungen wie Automobiltechnik, Medizintechnik, Industrieelektronik oder Luftfahrt. Displays fungieren nicht nur als Empfänger von elektromagnetischen Störungen (EMS), sondern auch als mögliche Störquellen. Mangelnde EMV-Massnahmen können zu Fehlfunktionen, Datenverlust oder Totalausfällen führen.

Typische Probleme

Typische EMV-Probleme bei Displays:

  • Störabstrahlung (Emissionen)
    LCD-, OLED- und TFT-Displays, insbesondere mit einem CTP erzeugen hochfrequente Signale durch Signalleitungen oder dem Touchcontroller.
  • Störfestigkeit (Immunität)
    Displays sind empfindlich gegenüber Störungen aus der Umgebung z.B. HF-Quellen, Netzteile, Mobilfunk, oder andere Elektronikkomponenten.
  • Kopplungen
    Über Kabel oder unzureichend abgeschirmte Gehäuse können Störungen leicht einkoppeln oder abgestrahlt werden.

 

 

 

 

Einflussfaktoren

Es können einige Faktoren auf die EMV-Eigenschaft Auswirkungen haben:

  • Leiterplattenlayout
    Schlechte Masseführung, lange Signalleitungen oder fehlende Impedanz Anpassungen
  • Kabel und Steckverbinder
    Ungeschirmte oder schlecht konfektionierte Leitungen können wie Antennen wirken
  • Touch-Technologie
    Kapazitive Touchsensoren benötigen empfindliche analoge Frontends und sind daher besonders störanfällig
    (Guard/sens Leitungen sprechen mit Techniker für Erweiterung)

Massnamen zur Optimierung

Einige Massnamen können zur Optimierung von EMV ergriffen werden:

  • Schirmung
    Es können geschirmte Kabel, Ferrite, leitfähige Folien oder Metallgehäuse dabei helfen
  • Filterung
    RC-/LC-Filter, ESD-Schutzbausteine und EMV-Schutzdioden an Ein- und Ausgängen
  • Layout-Optimierung
    Kürzere Leitungswege, durchgängige Masseflächen und differenzielle Signalführung